Berliner Abgeordnetenwahl 2011

Berlin: Mietpreisentwicklung als Wahlkampfthema

Kategorien: Bauen & Wohnen, Verbraucher-Infos, aktuell | Tags: , , ,

Am kommenden Wochenende (18. September 2011) wird in Berlin ein neues Landesparlament gewählt. Im laufenden Wahlkampf spielt die Mietpreisentwicklung eine bedeutende Rolle. Immerhin wohnen 86 Prozent der Berliner Bevölkerung zur Miete – und sie mussten erleben, wie die Mieten in der Stadt seit 2007 deutlich stärker stiegen als im bundesweiten Durchschnitt.

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Anlässlich der bevorstehenden Wahl hat das Online-Portal ImmobilienScout24 einen Mietpreis-Index* für Berlin erstellt. Danach lag der durchschnittliche Mietpreis in den 12 Bezirken bzw. 78 Wahlkreisen für 2010 bei 6,60 Euro. Das entspreche einem Mietpreisanstieg seit 2007 um 18,2 Prozentpunkte – was exakt doppelt so hoch sei wie im Bundesdurchschnitt. Insgesamt reichten die Angebote für einen Quadratmeter kalt im vergangenen Jahr von durchschnittlich 4,30 Euro in Hellersdorf (Bezirk Marzahn-Hellersdorf) bis 10,40 Euro in Mitte und im Prominenten-Stadtteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf).

Darüber hinaus haben die Berliner Mieten in den vergangenen Monaten offenbar nochmals sehr deutlich angezogen. Durchschnittlich kletterten sie laut ImmobilienScout24 von August 2010 bis August 2011 um 6,4 Prozentpunkte – während der Index für Deutschlands Mietwohnungen insgesamt im gleichen Zeitraum lediglich um 2,5 Prozentpunkte anstieg.

Tabelle: Durchschnittliche Mietpreise in Berlin (2010)

Stadtteil bzw. Bezirk Mietpreis
(Euro je Quadratmeter, kalt)
Hellersdorf 4,30
Niederschöneweide 5,40
Französisch Buchholz 5,70
Wedding 5,70
Spandau 6,00
Pankow 6,60
Tiergarten 6,90
Kreuzberg 7,20
Schmöckwitz 7,60
Friedrichshain 7,80
Prenzlauer Berg 8,20
Mitte 10,40

*) Der Analyse liegen laut ImmobilienScout24 die Angebotsdaten von rund 163.000 Miet-Objekten aus dem 2. Halbjahr 2010 zugrunde.

Quelle: ImmobilienScout24
(ENDE) finanzwertig.de/14.09.2011

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