Zu billige Preise für Großkunden?

Bundeskartellamt ermittelt gegen Deutsche Post

Kategorien: Wirtschaftsnachrichten, aktuell | Tags: , ,

Das Bundeskartellamt hat ein Missbrauchsverfahren gegen die Deutsche Post AG eingeleitet. Damit reagieren die Wettbewerbshüter auf Beschwerden von unabhängigen Briefdienstleistern. Diese werfen dem “gelben Riesen” vor, mit Kampfpreisen kleinere Anbieter aus dem Markt drängen zu wollen.

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“Der Vorwurf richtet sich dagegen, dass die Preise, die die Deutsche Post von Großkunden für die Versendung von Briefen verlangt, nicht kostendeckend seien”, erklärt hierzu der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt. Seine Behörde wolle nun prüfen, ob die Deutsche Post durch eine Kampfpreisstrategie versuche, Wettbewerber aus dem Markt zu drängen oder fernzuhalten. “Sollte sich dieser Verdacht erhärten, könnte dies einen Missbrauch ihrer marktbeherrschenden Stellung bedeuten”, so Mundt weiter.

Das von der Bundesnetzagentur genehmigte Porto, das Verbraucher oder kleine und mittlere Unternehmen für die Versendung von Briefen zahlen, sei ausdrücklich nicht Bestandteil des eingeleiteten Missbrauchverfahrens.

Quelle: Bundeskartellamt
(ENDE) finanzwertig.de/05.11.2012

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