Finanzkrise in der EU

EU-Kommission: 12 Volkswirtschaften instabil

Kategorien: Finanzpolitik, Wirtschaftsnachrichten, aktuell | Tags: , , ,

Ein Dutzend Länder in der Europäischen Union sind volkswirtschaftlich auf längere Sicht nicht stabil. Zu dieser Einschätzung kommt die EU-Kommission in einer aktuellen Studie über die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der EU. Betroffen sind demnach auch große Länder wie Frankreich und Großbritannien. Deutschland wird dagegen nicht als gefährdet eingestuft.

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Konkret stellt die EU-Kommission die längerfristige volkswirtschaftliche Stabilität von zwölf Ländern in Frage: Neben den bereits wackelnden Krisenkandidaten Italien, Spanien und Ungarn werden zudem Frankreich, Großbritannien, Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, Slowenien, Bulgarien und Zypern genannt. Die wirtschaftliche und finanzielle Situation dieser Länder soll nun genauer untersucht werden, wie EU-Währungskommissar Olli Rehn erklärte.

Bei der Untersuchung nicht berücksichtigt wurden der EU-Kommission zufolge Griechenland, Irland, Portugal und Rumänien. Diese Staaten stünden bereits im Zuge verschiedener finanzieller Hilfsmaßnahmen seitens der EU unter erweiterter ökonomischer Beobachtung.

Mehr zu diesem Thema findet sich auf der Webseite der EU-Kommission: Commission’s first Alert Mechanism Report: tackling macroeconomic imbalances in the EU (Pressemeldung, leider bislang nur in Englisch verfügbar). Hier werden auch die wichtigsten Gründe für die kritischen Einschätzungen zu den einzelnen Ländern genannt.

Quelle: EU-Kommission, zudem siehe Links
(ENDE) finanzwertig.de/14.02.2012

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