Fragen des Alltags

Wie viele Münzen müssen Händler annehmen?

Kategorien: Banken, Konten & Kredite, Small-Talk-Wissen, Verbraucher-Infos, aktuell | Tags: , ,

Kurz notiert: Dass manche Händler die Annahme von 200- oder 500-Euro-Scheinen verweigern, ist vielen Verbrauchern durch die Hinweisschilder an den Ladeneingängen bekannt. Was viele jedoch nicht wissen: Auch die Annahme von übermäßig viel Kleingeld können Verkäufer ablehnen. Wer also versucht, mit dem Inhalt des frisch geschlachteten Sparschweins einzukaufen, könnte enttäuscht werden.

Tatsächlich ist kein Verkäufer verpflichtet, mehr als 50 Münzen bei einem Bezahlvorgang anzunehmen. Darauf weist aktuell der Bundesverband deutscher Banken hin. Hierbei sei es auch gleich, ob es sich beim Verkäufer um Privatpersonen, Geschäfte, Hotels oder Tankstellen handle. Banknoten seien dagegen in unbegrenzter Zahl ein gesetzliches Zahlungsmittel. Eine Sonderregelung gilt dem Bankenverband zufolge noch für die selten im Zahlungsverkehr auftauchenden deutschen Euro-Gedenkmünzen (10-Euro-Sondermünzen). Diese könnten maximal bis zum einem Betrag von 200 Euro je Zahlvorgang verwendet werden.

Wer also eine große Menge Kleingeld besitzt – beispielsweise eben durch das Plündern eines Sparschweins – kann dieses also nicht auf einmal für größere Einkäufe nutzen. Hier empfiehlt es sich, die Münzen entweder bei der Hausbank oder (kostenlos) in einer Filiale der Deutschen Bundesbank gegen Banknoten einzutauschen.

Quelle: Bundesverband deutscher Banken
(ENDE) finanzwertig.de/16.07.2012

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