Haushaltshilfen – raus aus der Schwarzarbeit

Häusliche Pflege: Osteuropäer dürfen jetzt auch legal pflegen

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Kurz notiert: Die Arbeitsagenturen wollen Osteuropäer(innen), die in deutschen Haushalten pflegebedürftige Familienmitglieder betreuen, aus der Schwarzarbeit holen. Dazu dürfen die Haushaltshilfen jetzt auch offiziell pflegerische Arbeiten übernehmen, wie das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” in seiner aktuellen Ausgabe (7/2010) berichtet. “Erlaubt ist, was pflegende Angehörige ohne Ausbildung auch machen würden”, erklärt darin Dr. Beate Raabe, Sprecherin der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit.

Allerdings: direkte medizinische Maßnahmen, wie etwa das Spritzen geben, seien weiterhin tabu. “Die Haushaltshilfe soll den ambulanten Pflegedienst ergänzen, nicht ersetzen”, so Raabe. Das Gehalt sei tariflich festgelegt und von Bundesland zu Bundesland verschieden. In Baden-Württemberg etwa betrage es 1.300 Euro plus Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Diese Kosten sind von der Steuer absetzbar.

Weitere Infos rund um die häusliche Pflege gibt es unter: www.senioren-ratgeber.de/pflege.

Nachtrag vom 10. August 2010:
siehe hierzu auch: Altenpflege – Die Polin, ganz legal (FAZ.net)


Quelle: “Senioren Ratgeber” 7/2010
(ENDE) finanzwertig.de/23.07.2010

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