Baufinanzierung

Immobilienkredite: Bausparkassen bieten bessere Zinsen als Banken

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Wer Wohneigentum finanzieren will oder nach einem Anschlusskredit sucht, ist mit einem Kreditangebot der Bausparkassen offenbar am besten beraten: Mit ihren Kombikrediten aus Bausparvertrag und Darlehen schlagen sie bei der Eigenheimfinanzierung mit einer Laufzeit von rund 20 Jahren jedes Bankangebot. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift “Finanztest” nach einer Untersuchung von Immobilienkredit-Angeboten von 89 Banken, Bausparkassen, Versicherungen und Vermittlungsgesellschaften.

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Für das 150.000-Euro-Darlehen im Modellfall verlangte demnach die LBS Rheinland Pfalz in der Riester-Variante nur einen Effektivzins von 3,87 Prozent. Das günstigste herkömmliche Riester-Darlehen mit vergleichbarer Zinsbindung habe die Allianz zu einem Effektivzins von 4,46 Prozent geboten.

Wer für das Bausparkassen- oder Bankangebot die Riester-Variante nutze, könne dank staatlicher Zulagen und möglicher Steuervorteile am meisten sparen. Einige Bausparkassen bieten “Finanztest” zufolge ihre Riester-Kombikredite sogar zu Vorzugszinsen an. So vergebe beispielsweise die LBS Rheinland-Pfalz das Riester-Darlehen mit einem Zinsrabatt von gut 0,3 Prozentpunkten.

So genannte Kombikredite sind eine Kombination aus einem Bausparvertrag und einem Darlehen. Dabei wird bis zur Zuteilung des Bausparvertrags der Kredit über ein Vorausdarlehen vorfinanziert. Die Zinsen sind in der Regel für die gesamte Laufzeit von 20 Jahren und länger festgelegt. Allerdings gibt es hierbei eine wesentliche Einschränkung: Da die Bausparkassen für eine Finanzierung eine gewisse Eigenkapitalquote verlangen, eigenen sie sich nur für Kreditnehmer mit einem ausreichend hohen Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30 Prozent der Finanzierungssumme.

Lohnender Kreditvergleich

Wer seine Immobilie mit einem Bankdarlehen und einem KfW-Förderdarlehen finanzieren möchte, dem raten die Verbraucherschützer ebenfalls zu einem genauen Vergleich der Kreditkonditionen. So stellten die “Finanztest”-Redakteure in ihrer Untersuchung beispielsweise bei einem Bankdarlehen von 180.000 Euro und einer Laufzeit von 15 Jahren einen Zinsunterschied zwischen dem billigsten und teuersten Anbieter von rund 36.000 Euro fest.

Der ausführliche Test zur Eigenheimfinanzierung ist in der April-Ausgabe 2011 der Zeitschrift “Finanztest” sowie online unter www.test.de/eigenheimfinanzierung zu finden. Im Internet bieten die Verbraucherschützer zudem ein großes Online-Special zum Thema Baufinanzierung. Hier werden unter anderem die Grundlagen zur Eigenheimfinanzierung erklärt und Fördermöglichkeiten vorgestellt.

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Quelle: Finanztest
(ENDE) finanzwertig.de/18.03.2011

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