Wertpapierhandel

“Börse Online”: Kosten von Börsen und Brokern genau prüfen

Kategorien: Banken, Konten & Kredite, Finanz-Infos, Geldanlage, aktuell | Tags: , , , ,

Beim Wertpapierkauf lohnt sich der Preisvergleich. Denn je nach Börsenplatz unterscheiden sich die Kurse und Gebühren zum Teil deutlich voneinander. Darauf weist das Anlegermagazin “Börse Online” hin (Ausgabe 15/2012). Deutliche Unterschiede gebe es auch bei den Gebühren der Online-Broker.

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Das Internet ermöglicht heute zwar einen bequemen Börsenhandel rund um die Uhr. Das Anlegermagazin “Börse Online” rät Anlegern jedoch, besser die jeweiligen Haupthandelszeiten zu nutzen. Dann seien die meisten Marktteilnehmer aktiv. Das sorge für eine hohe Liquidität und niedrigere Spannen zwischen den An- und Verkaufskursen. So verringere sich das Risiko, zu überhöhten Kursen einzusteigen oder beim Verkauf einen unattraktiven Preis zu erhalten.

Neben den jeweiligen Kursen eines Wertpapiers an den Börsen seien die Kosten des Brokers entscheidend, über den der Handel abgewickelt werde. So berechneten beispielsweise Online-Broker wie Comdirect, Cortal Consors und ING-Diba die Börsenkosten in Form von pauschlisierten Börsenplatzentgelten. Andere Anbieter wie Flatex und Onvista Bank würden dagegen die Kosten der Börsen und der Abwicklung eins zu eins an ihre Kunden weitergeben. Insgesamt liegt der Kundenpreis für eine 2.000 Euro-Order einer DAX-Aktie nach Recherchen von “Börse Online” bei den führenden Online-Brokern je nach Börsenplatz derzeit zwischen knapp sechs und mehr als 17 Euro. Für Anleger, die ihr Depot häufig umschichten, macht sich diese Differenz schnell im Budget bemerkbar.

Um bei den Gebühren keine böse Überraschung zu erleben, sollten Anleger zudem auf die Konditionen für eine mögliche Teilausführungen von Aufträgen achten. Zu Teilausführungen kommt es beispielsweise im vollelektronischen Xetra-Handel dann, wenn ein Auftrag nicht sofort komplett abgewickelt werden kann. Einige Broker berechnen dafür Zusatzkosten. Wer die Ausführung seines Wertpapierauftrags in mehreren Teilen vermeiden will, sollte seine Order “Börse Online” zufolge an eine der Regionalbörsen senden. Diese garantierten Anlegern die komplette, ungeteilte Abwicklung.

Quelle: Börse Online
(ENDE) finanzwertig.de/10.04.2012

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