Presseschau

GEZ will ab 2013 noch stärker nachforschen

Kategorien: Small-Talk-Wissen, Verbraucher-Infos, aktuell | Tags: , , , ,

Kurz notiert: Ab 2013 werden die Rundfunkgebühren nicht mehr geräteabhängig, sondern pauschal für jeden Haushalt erhoben. Man könnte daher meinen, dass sich die Daseinsberechtigung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) und ihrer an der Schwarzseher-Außenfront schnüffelnden Gebührenbeauftragten damit erledig hat. Doch stattdessen will die ab 1. Januar 2013 in “ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice” umbenannte Behörde die Bürgern noch genauerer ausforschen. Dafür werden bereits jetzt mehrere hundert neue Mitarbeiter eingestellt, wie WELT Online berichtet.

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In ihrem Kampf gegen “Schwarzseher” soll die Kölner Behörde demnach künftig genau nachforschen, wer wo und mit wem unter welchen Umständen zusammen wohnt. Dafür seien auch Nachfragen zum “individuellen Lebenssachverhalt” möglich.

Für manch einen sind diese Pläne sicherlich auch eine berufliche Chance. Auf der Webseite der GEZ finden sich aktuell auch schon mehrere Jobausschreibungen, beispielsweise für kaufmännische Mitarbeiter/innen für den Kundenservice (.pdf-Datei). Nun ja. Neben einem “attraktiven Einstiegsgehalt” und modernen Arbeitsplätzen winken immerhin auch “kostenfreie Parkplätze auf dem Betriebsgelände” sowie die Teilnahme am Betriebssport. Im Gegenzug sollten interessierte Bewerber unter anderem über “hohe Belastbarkeit” und “Erfahrungen im schriftlichen Kundenkontakt” verfügen sowie das 10-Finger-System mit mindestens 180 Anschlägen/Minute beherrschen.

Quelle: WELT Online
(ENDE) finanzwertig.de/08.10.2012

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