Satirisches zum Wochenausklang

Spaßvögel bieten Irland zum Verkauf an

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Kurz notiert: In Irland haben ein oder mehrere Satiriker der akuten Schuldenkrise des Landes eine witzige Wendung gegeben. Mit einer gefälschten Anzeige versuchten sie den Eindruck zu erwecken, der irische Premierminister Brian Cowen habe die “Republic of Ireland” beim größten irischen Immobilienportal “daft.ie” zum Verkauf angeboten. Preis für das “renovierungsbedürftige” Objekt: 900 Milliarden Euro oder “nearest offer”.

Für sein Geld sollte der Käufer einiges bekommen. Das Angebot umfasste beispielsweise neben dem Land und den Autobahnen eine Großstadt-U-Bahn, fünf Krankenhäuser, acht Gefängnisse, 10.000 Schulen mit zugehörigen Spielanlagen sowie eine große Auswahl an Wetterlagen, Nationalitäten und politischer Meinungen.

Mehr dazu:

  • Ireland for sale online – joke image goes viral (Irish Central)
  • Immobilienportal: Satiriker bieten Irland zum Verkauf an (Spiegel Online, wo der Redakteur aber wohl etwas flüchtig bei der Recherche war…)
  • Es ist nicht das erste Mal, dass ein Staat satire-halber auf dem virtuellen Kramtisch landet. In den vergangenen Jahren gab es unter anderem beim Online-Auktionshaus eBay immer mal wieder entsprechende Angebote:

    Bundesrepublik im Schlussverkauf

    So bot vor einiger Zeit eine Frohnatur bei eBay die “Bundesrepublik Deutschland im Schlussverkauf” an. Für nur 5,50 Euro Startpreis war ein “beschauliches kleines Staatswesen mitten in Europa in gute Hände abzugeben!” Laut Verkäufer war der Artikel gebraucht, über 50 Jahre alt, mit deutlichen Gebrauchsspuren und überholungsbedürftig. Gesucht wurde ein neuer Besitzer mit Fachkenntnissen und Visionen, der einer “etwas müde gewordenen Nation wieder neuen Schwung verleihen” sollte. Aber Achtung: “Kein Job für Anfänger!”

    Belgien unter’m Hammer

    Manch einer freut sich schon, eine kleine Insel sein Eigen nennen zu können. Doch wie wäre es erst mit einem ganzen Königreich? Ein solches wurde 2007 in Form von Belgien bei eBay angeboten. Startpreis: ein Euro, Versandkosten genauso inklusive wie ein König und leider auch “300 Milliarden Euro Staatsschulden”. Zwar wurde das Inserat nach wenigen Tagen von eBay gelöscht. Aber immerhin: Das höchste Gebot lag nach drei Tagen Laufzeit schon bei zehn Millionen Euro – und kam ausgerechnet von einem Holländer.

    Quelle: siehe Links
    (ENDE) finanzwertig.de/19.11.2010

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