Kein Geld zum Tanken

Spritnot bei der Bundespolizei

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Kurz notiert: Die massiven Haushaltseinsparungen als Folge der Finanzkrise und die hohen Spritpreise führen offenbar zu ernsthaften Problemen bei der Bundespolizei. So werden hier für polizeiliche Streifenfahrten inzwischen Fahrtstreckenbeschränkungen ausgegeben, die nur bei konkreten Einsatzlagen überschritten werden dürfen, wie jetzt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) beklagt. Zudem würden verstärkt Fahrradstreifen angeordnet.

“Dass bereits im Monat April des Haushaltsjahres der Spritverbrauch bei der Bundespolizei eingeschränkt werden muss, dass habe ich in meinen fast vierzig Dienstjahren noch nicht erlebt”, erklärt Josef Scheuring, GdP-Vorsitzender für den Bezirk Bundespolizei in Berlin. Offensichtlich kämen die Folgen der Finanzkrise jetzt erst voll bei der Bundespolizei an. Dabei habe sich die Bundeskanzlerin noch am 15. März 2011 bei ihrer Festrede zum 60. Gründungstag der Bundespolizei für eine ordentliche Ausstattung der Behörde ausgesprochen. “Es muss doch möglich sein, dass man aus den Zusatzeinnahmen, die auch der Bund aus den hohen Spritpreisen erzielt, der Bundespolizei Geld zum notwendigen Tanken zur Verfügung stellt”, moniert Scheuring weiter.

Quelle: GdP
(ENDE) finanzwertig.de/21.04.2011

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