Knapp 28.000 Selbstanzeigen

stern.de: CD-Käufe machen Steuerhinterzieher nervös

Kategorien: Banken, Konten & Kredite, Finanzpolitik, Steuern, aktuell | Tags: , , , ,

Kurz notiert: Der anhaltende Steuerstreit zwischen Deutschland und der Schweiz und die umstrittenen Daten-CD-Käufe durch deutsche Steuerfahnder machen offenbar viele Steuerhinterzieher nervös. Seit dem Ankauf einer CD mit Kundendaten der Schweizer Bank Credit Suisse im Februar 2010 wurden bei den Finanzbehörden der Länder insgesamt 27.685 Selbstanzeigen im Zusammenhang mit bisher unversteuertem Kapital in der Schweiz und Liechtenstein eingereicht, wie stern.de berichtet.

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Die Behörden schätzen demnach, dass durch Nachversteuerung und Strafzahlungen insgesamt knapp 1,6 Milliarden Euro Mehreinnahmen in die Landeskassen fließen werden (wobei Bayern und Niedersachsen dazu noch keine Angaben gemacht haben). Für den Ankauf sämtlicher Steuer-CDs haben die Länder bis jetzt laut stern.de rund 12,4 Millionen Euro ausgegeben.

Die meisten Selbstanzeigen verzeichne Baden-Württemberg (9.689 Selbstanzeigen, 321 Millionen Euro Mehreinnahmen), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (6.505 Anzeigen, 300 Millionen Euro), Hessen (4.212 Anzeigen, 444 Millionen Euro) und Rheinland-Pfalz (2.493 Anzeigen, 160 Millionen Euro). Die größten Steuersünder fänden sich dagegen in Schleswig-Holstein: Die Landeskasse erhalte hier im Durchschnitt rund 170.000 Euro aus jeder Selbstanzeige. In Baden-Württemberg, dem Land mit den meisten Selbstanzeigen, würden im Schnitt “nur” 33.000 Euro Mehreinnahmen registriert.

Quelle: stern.de
(ENDE) finanzwertig.de/26.09.2012

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