So schonen Sie die Haushaltskasse

Die besten Stromspar-Tipps

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Beim Blick auf die jährliche Stromrechnung stehen vielen Verbrauchern die Haare zu Berge. Strom wird immer teurer, trotz der Liberalisierung des Strommarktes, die eigentlich für mehr Wettbewerb und sinkende Preise sorgen sollte. Doch schon geringe Änderungen der Alltagsgewohnheiten können Ihnen helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren und neben der Umwelt auch den eigenen Geldbeutel zu schonen. Mit den folgenden Tipps können Sie Ihrem Stromanbieter ein Schnippchen schlagen:

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Energieeffiziente Geräte

Bereits beim Kauf neuer Elektrogeräte sollte man auf deren Energieverbrauch achten. Diese kosten zwar meist mehr in der Anschaffung, schonen dafür aber durch einen geringeren Stromverbrauch dauerhaft die Haushaltskasse. Bevorzugen Sie daher Geräte mit der Energieeffizienzklasse “A++” oder besser noch mit der neuen Einstufung “A+++”.

Achtung, Stromräuber!

Hier geht es in erster Linie um Geräte im Stand-By-Betrieb, wie Fernseher, Videorekorder, DVD-Spieler, Stereo-Anlagen und Anrufbeantworter. Die Geräte warten auf Signale von der Fernbedienung oder aus der Datenleitung, die sie in (Normal-) Betrieb versetzen sollen. Bei einem Haushalt mit mehreren Musikanlagen und Fernsehern mit Sat-Receiver sowie DVD-Anlage und Videorekorder läppern sich da im Jahr schon mal 200 Euro zusammen, ohne dass Sie die Geräte benutzen. Also im Bedarfsfall lieber ganz ausschalten – und das am Besten mit separat abschaltbaren Steckerleisten oder durch das Herausziehen der jeweiligen Netzstecker.

Kochen I: Restwärme und Deckel nutzen

Nutzen Sie beim Kochen mit einem E-Herd gezielt die Restwärme. Diese reicht noch zum kochen, wenn Sie die Kochplatte zehn Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten. Achten Sie zudem darauf, dass Sie die zur Topfgröße passende Herdplatte nehmen und den Topf mit einem passenden Deckel verschließen.

Kochen II: Mit Schnellkochtopf und wenig Wasser

Bis zu 50 Prozent Energie sparen können Sie durch den häufigen Einsatz eines Schnellkochtopfs, der zudem die Garzeiten erheblich verkürzt. Und da kleine Mengen Wasser deutlich schneller kochen, sparen Sie bei Kartoffeln und Gemüse ruhig mit dem Wasser und damit auch beim Strom.

Kühl- und Gefrierschränke I: Richtig aufstellen

Kühl- und Gefriergeräte sind in einem Haushalt für cirka ein Fünftel des Stromverbrauches verantwortlich. Da gibt es also größeres Sparpotenzial: Stellen Sie die Geräte nicht neben Heizung oder Herd und schützen Sie sie vor direktem Sonnenlicht. Denn eine um ein Grad höhere Raumtemperatur erhöht zum Beispiel bei Kühlschränken den Stromverbrauch bereits um rund vier Prozent. Achten Sie zudem auf freie Lüftungsgitter bei den außen liegenden Kühlschlangen.

Wählen Sie auch die richtige Kühltemperatur. Im Kühlschrank reichen zum Frischhalten der Lebensmittel +5 bis +7 Grad Celsius aus. Das Gefrierteil braucht nicht stärker als auf -18 Grad Celsius zu kühlen.

Kühl- und Gefrierschränke II: Richtig nutzen

Überlegen Sie vor Öffnen der Geräte, was sie herausnehmen wollen. Denn durch jedes Öffnen entweicht Kälte, die erst wieder produziert werden muss. Achten Sie zudem auf Ordnung, um nicht übermäßig Zeit mit Suchen zu vergeuden. Ebenfalls wichtig: Lassen Sie erhitze Speisen abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen. Aus dem Kühlschrank entnommene Sachen sollten möglichst rasch wieder zurückgestellt werden – und sich draußen nicht unnötig weiter erwärmen. Tauen Sie die Kühlgeräte zudem regelmäßig ab und reinigen Sie die Kühlrippen auf der Rückseite.

Sparen beim Wäsche waschen…

Muss es bei der Waschmaschine wirklich immer 95 oder 60 Grad sein? Auch bei 60 statt 95 und 40 statt 60 Grad wird normal verschmutzte Wäsche hygienisch sauber. Nebenbei sparen Sie so bis zu 40 Prozent an Strom. Weitere zehn Prozent sparen Sie durch das Weglassen der Vorwäsche.

…und Geschirrspülen

Bei einer Spülmaschine genügen meistens schon 55 Grad. Heißere Programme sollten Sie nur bei wirklichen „Härtefällen“ verwenden. Auch ein Vorspülen unter fließendem Wasser ist unnötig und kostet nur Wasser und Energie.

In die Vollen…

Sowohl für Spül- als auch Waschmaschine gilt: Erst anstellen, wenn sie wirklich voll sind. Bei halber Füllung verschleudern Sie rund 50 Prozent an Energie und Wasser. Für solche Fälle gedachte Sparprogramme sparen jedoch nur zwischen 20 und 30 Prozent.

Leine statt Trockner

Die Stromkosten für Abluft- oder Kondensationstrockner addieren sich im Jahr schnell auf 80 bis 90 Euro. Zwei Wäscheständer sind dagegen einmalig schon für 15 bis 20 Euro zu kaufen. Oder können Sie gar auf dem Wäscheboden eine Leine spannen?

Kleiner Tipp: Stellen Sie einen kleinen 25-Watt-Ventilator (Kosten ca. zehn Euro) so auf, dass die Luft zwischen den Wäschestücken hindurch weht und diese bewegt. Das verkürzt die Trockenzeit und macht die Wäsche zudem weich und glatt wie in einem Trockner.

Zum Weiterlesen: 10 Tipps zum Sprit sparen – So reduzieren Sie Ihren Kraftstoffverbrauch

(ENDE) finanzwertig.de/04.04.2012

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