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Versicherungsstatistik: Sternzeichen und Schadenhäufigkeit

Wer im Sternzeichen des Wassermanns geboren ist, fährt offensichtlich etwas vorsichtiger und verursacht deutlich weniger Unfälle als die anderen elf Sternzeichen. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die Allianz Suisse bei einer Auswertung ihrer Schadensstatistik für rund 400.000 Versicherungsverträge im Motorfahrzeugbereich. Demnach lagen Wassermänner mit einer im Schnitt um 3,5 Prozent niedrigeren Schadenfrequenz sowohl bei Haftpflichtfällen als auch bei Vollkaskoschäden 2010 einsam an der Spitze.

Finanztest: Dispozinsen oft weiterhin „unverschämt hoch“

Das Überziehen des Girokontos bleibt in Deutschland sehr teuer: Im Durchschnitt zahlen Kunden noch immer mehr als elf Prozent Dispozinsen, wie eine neue Stichprobe der Zeitschrift Finanztest unter 104 Banken belegt. Am kräftigsten kassiert demnach die Verbands-Sparkasse Wesel bei zwei Kontomodellen mit 15 Prozent, gefolgt von der Sparkasse Münden mit 14,75 Prozent und der Targobank mit 14,70 Prozent für ihre Extra- und Classic-Konten.

Bankberatung: Zentrale Verkaufsvorgaben bestimmen Kundenkontakte

Nach außen werben Banken gerne mit individueller Beratung und maßgeschneiderten Produkten. In der Realität ähnelt die Kundenbetreuung bei vielen Instituten aber eher einer Fließbandarbeit: Bankberater werden durch hohe Zielvorgaben und computergestützte Vertriebssysteme unter Verkaufsdruck gesetzt. So sollen Standardprodukte möglichst reibungslos und in großen Mengen vertrieben werden, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Druckfrisches Altpapier: (Nicht ganz legale) Geschäftsidee für den Zeitungsmarkt

Kurz notiert: Da sage noch einer, im Zeitungsgeschäft sei nichts zu verdienen… Dass das Gegenteil möglich ist, hat jetzt ein 52-jähriger Kurierfahrer bewiesen. Er strich in den letzten sechs Monaten des vergangenen Jahres insgesamt rund 12.500 Euro mit dem Verkauf von Zeitungen bei einem Altpapierhändler ein – allerdings lieferte er dafür statt alter Ausgaben meist noch druckfrische Zeitungen ab, die er frühmorgens an den zentralen Ablagestellen für die Zeitungsausträger gestohlen hatte.

Kerzenschein zu Weihnachten: Was ist beim Versicherungsschutz zu beachten?

Die Advents- und Weihnachtszeit ist nicht nur eine besinnliche, sondern auch eine der brandgefährlichsten Zeiten des Jahres. Denn egal ob Adventskranz, Gesteck oder der Weihnachtsbaum – sobald Kerzen angezündet werden, besteht erhöhte Gefahr. Auch die Schadenzahlen mahnen zur Vorsicht: in deutschen Wohnungen brennt es in den letzten Wochen des Jahres rund 12.000 Mal. Wer Kerzen aufstellen will, sollte deshalb für einen ausreichenden Brandschutz sorgen – andernfalls riskiert man im Schadenfall durch grobe Fahrlässigkeit den Versicherungsschutz.

Die Restschuldversicherung – sinnvolle Kreditabsicherung oder Kostenfalle?

Die Aufnahme eines Kredites ist fast immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Das gilt insbesondere bei hohen Kreditsummen, wie sie beispielsweise für den Bau bzw. Erwerb der eigenen vier Wände notwendig sind. Durch Arbeitslosigkeit, längere Krankheit oder gar Berufsunfähigkeit können Kreditnehmer schnell mit den Kreditraten in Rückstand geraten. Banken wissen um dieses Risiko und versuchen sich abzusichern. Für Kreditnehmer ist der Abschluss einer Restschuldversicherung dagegen nicht immer die optimale Wahl.

Basiswissen Dispositionskredit

Ob plötzliche Reparaturen oder (notwendige) teure Anschaffungen – reichen die eigenen Ersparnisse für solche Situationen nicht aus, greifen zahlreiche Verbraucher gerne auf die Überziehungsmöglichkeit ihres Girokontos zurück. Was Bankkunden über den schnellen aber auch teuren Dispositionskredit wissen sollten, lesen Sie hier.

Berufsunfähigkeit: Ein häufig unterschätztes Risiko

Auch wenn die meisten Menschen denken „mich trifft es nicht“ – rund jeder vierte Arbeitnehmer scheidet erwerbsgemindert oder komplett berufsunfähig aus dem Arbeitsleben aus. Schuld daran ist oft nicht ein plötzlicher Unfall, sondern viel häufiger sind es Krankheiten wie Wirbelsäulen- und Gelenkschäden oder psychische Belastungen. Da die finanzielle Unterstützung vom Staat gering ausfällt, ist die private Vorsorge mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung heutzutage unerlässlich.

Telefon-Warteschleifen sollen kostenlos werden

Kurz notiert: Nur zu oft ärgern sich Verbraucher, wenn sie mal wieder in der Warteschleife teurer Telefon-Hotlines geraten sind. Doch das könnte bald ein Ende haben: Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Telefon-Warteschleifen künftig kostenlos sein, wie die ‚FAZ‘ unter Berufung auf einen Gesetzentwurf von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle berichtet. Verbraucher sollen demnach für Anrufe bei Service-Telefonnummern künftig erst bezahlen, wenn sie mit einem Gesprächspartner verbunden sind.