Geldanlage

Verunsicherte Investoren treiben Goldpreis auf Rekordhoch

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Kurz notiert: Die Schuldenkrise in Europa und den USA sorgt bei Investoren offenbar für zunehmende Verunsicherung. Statt in Euro und Dollar drängen sie lieber in vermeintlich sicherere Anlagen. Davon kann vor allem Gold profitieren: Infolge der hohen Nachfrage hat das Edelmetall heute erstmals die Marke von 1.600 Dollar übersprungen.

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“Gold ist das Fieberthermometer der Finanzmärkte”, wird der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan dieser Tage nicht nur von Finanzjournalisten gerne zitiert. Wer Fieber hat, um dessen Gesundheit ist es nicht gut bestellt – und das gilt aktuell auch für die Finanzmärkte. Die Schuldenkrise in einigen Euro-Mitgliedsländern wie Griechenland, Portugal und Irland, der Haushaltsstreit in den USA um die dringend notwendige Anhebung der Schuldengrenze sowie die Furcht vor einer Inflation treiben kleine und große Anleger immer stärker in das goldene Edelmetall.

Am Montagvormittag (18. Juli 2011) sprang der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) erstmals über die Marke von 1.600 Dollar und markierte mit 1.600,40 Dollar (1.141,55 Euro) ein neues Rekordhoch. Und auch das jüngst noch unter Preisdruck stehende Silber scheint in den Augen vieler Anlegern wieder sicherer zu sein als Dollar- oder Euroanlagen. Die Feinunze verteuerte sich um bis zu drei Prozent auf 40,44 Dollar. Zuletzt hatte Silber Anfang Mai dieses Jahres über 40 Dollar notiert. Damals erreichte es mit 49,51 Dollar den höchster Stand seit 1980. Andere Metalle, wie beispielsweise das überwiegend in der Industrie benötigte Kupfer, verzeichneten dagegen wegen allgemein schlechterer Konjunkturaussichten Preisabschläge.

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Quelle: siehe Links
(ENDE) finanzwertig.de/18.07.2011

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