Alle Artikel aus der Kategorie: Wirtschaft & Unternehmen

Steuerhinterziehung

Steuer-CDs bescheren Fiskus Milliarden-Einnahmen

Symbolbild Steuerdaten-CD(Bild: moritz320/pixabay)

In den vergangenen zehn Jahren haben deutsche Behörden aus verschiedenen Quellen insgesamt 13 Datenträger mit Informationen über im Ausland versteckte Vermögen aufgekauft. Aus Angst vor den Steuer-CDs haben sich in dieser Zeit in Deutschland 135.401 Steuersünder selbst angezeigt. Sie zahlten mindestens sechs Milliarden Euro Steuern nach, wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtet.

„Banking-as-a-service“

Cloudbasierte Servicemodelle erobern den Bankensektor

Kurz notiert: Cloudbasierte Servicemodelle werden im Bankensektor in den nächsten Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen und die Digitalisierung beschleunigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Strategie- und Managementberatung zeb in ihrem aktuellen Whitepaper „Towards banking-as-a-service“.

Weniger Konkurse, höhere Schäden

Firmeninsolvenzen 2017 erneut gesunken

Die Firmeninsolvenzen in Deutschland sind 2017 erneut zurückgegangen. Im vergangenen Jahr mussten 20.276 Unternehmen eine Insolvenz anmelden. Die Zahl der Firmenpleiten verringerte sich damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9 Prozent, wie die Wirtschaftsauskunftei CRIF Bürgel berichtet.

Linktipp

Paydirekt: Magere Bilanz nach erstem Jahr?

Kurz notiert: Mit dem Onlinebezahl-Service Paydirekt wollten die deutschen Banken einen Konkurrenten zu Paypal etablieren. Doch der Start verläuft offenbar sehr schleppend, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt. Wesentliche Gründe hierfür seien die mangelnde Einigkeit unter den Bankengruppen, zu hohe Gebühren und die fehlende Überzeugungskraft gegenüber dem Handel. So akzeptieren auch große Internethändler wie Amazon oder Zalando den Dienst bislang nicht.

Ein Bier für drei Minuten Arbeit

Kaufkraft-Vergleich: Früher war mitnichten alles billiger

„Früher war alles billiger!“ – dieser oft gehörte Satz lässt sich wissenschaftlich nicht halten. Einer aktuellen Kaufkraft-Analyse des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zufolge haben sich die Preise seit 1950 zwar knapp verfünffacht, allerdings sind die Nettoverdienste parallel um das 25-fache gestiegen. Im Ergebnis seien die meisten Waren des täglichen Bedarfs in den vergangenen 60 Jahren deutlich billiger geworden. Für ein Pfund Kaffe brauche man beispielsweise nur noch 19 Minuten zu arbeiten – statt mehr als eine halbe Woche wie noch 1950.